Dienstag, 29. August 2017

Remarks With German Foreign Minister Sigmar Gabriel Before Their Meeting

Remarks With German Foreign Minister Sigmar Gabriel Before Their Meeting



Remarks With German Foreign Minister Sigmar Gabriel Before Their Meeting 

Remarks
Rex W. Tillerson
Treaty Room
Washington, DC
August 29, 2017

SECRETARY TILLERSON: Mr. Minister, welcome. Welcome to the State Department. It’s always a pleasure.
FOREIGN MINISTER GABRIEL: Always my pleasure. Thank you.
QUESTION: Mr. Secretary, how --
SECRETARY TILLERSON: I wanted to just make a quick statement about the situation down in the Texas Gulf Coast and now Louisiana. Again, being a native Texan, my wife and I still make our home in Texas, and we have a lot of family and friends that have been directly impacted and – but also just millions and millions of Texans are really, really suffering right now. So I’d simply ask that all Americans keep them in your thoughts and prayers.
I think the state of Texas is doing a remarkable, remarkable job dealing with what is an extraordinarily difficult situation of historic proportions. As you know, the President is on his way down today. I think he has plans to go back a second time, I think, indicating the seriousness of the situation, but also the commitment of the federal government to provide all the assets that the state of Texas needs to respond to what’s going to be a very, very, very long rebuilding process.
So we’d ask that all Americans keep them in your prayers, please. Thank you.
QUESTION: How provocative or dangerous do you see the latest launch by North Korea?
SECRETARY TILLERSON: We’ll have more to say about it later.

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Freitag, 25. August 2017

Erklärung von US-Außenminister John Kerry zum Tod von Guido Westerwelle | US-Botschaft und Konsulate in Deutschland




Presseerklärung

John Kerry

Secretary of State

Washington, DC
18. März 2016


Teresa und ich waren sehr betroffen, vom Tod des ehemaligen deutschen Außenministers und Vizekanzlers Guido Westerwelle zu hören. Mein tiefes Beileid gilt seinem Ehemann, Michael Mronz, seiner gesamten Familie, seinen Freunden und der deutschen Bevölkerung.
Ich hatte die Ehre, mit Guido in seinem vierten Jahr als Außenminister zusammenzuarbeiten, und bei meinem ersten Besuch als US-Außenminister hieß er mich herzlich in Berlin willkommen.
Unsere enge und kollegiale Zusammenarbeit bei einigen der größten Herausforderungen weltweit wusste ich sehr zu schätzen. Dazu zählten unsere Bestrebungen zur Stabilisierung Afghanistans, zur Auseinandersetzung mit den Umwälzungen des Arabischen Frühlings sowie zur Bewältigung der Krise in Darfur.
Guido war ein starker Verfechter der Demokratie und der Menschenrechte, er sprach sich gegen ungesetzliche Festnahmen aus, besuchte syrische Flüchtlinge im Flüchtlingslager Zaatari und traf sich mit ukrainischen Demonstranten auf dem Maidan in Kiew.
Nach seiner Amtszeit setze Guido sein Engagement auf andere Weise fort. Er gründete die Westerwelle Foundation – Stiftung für internationale Verständigung zur Förderung von demokratischer Entwicklung und wirtschaftlicher Teilhabe in Entwicklungsländern.
Guido setzte sich außerdem nachdrücklich für die Rechte von LGBTI ein, insbesondere für die Gleichberechtigung homosexueller Angehöriger der Streitkräfte und des öffentlichen Dienstes.
Seine Stimme, die er für diese und andere Themen erhob, werden wir sehr vermissen.
Von  | 20. März 2016 | Kategorien: Ehemalige AußenministerUSA – Deutschland

Erklärung von US-Außenminister John Kerry zum Tod von Guido Westerwelle | US-Botschaft und Konsulate in Deutschland

Erklärung von US-Außenminister John Kerry zum Tod von Guido Westerwelle | US-Botschaft und Konsulate in Deutschland: Presseerklärung John Kerry Secretary of State Washington, DC 18. März 2016 Teresa und ich waren sehr betroffen, vom Tod des ehemaligen deutschen Außenministers und Vizekanzlers Guido Westerwelle zu hören. Mein tiefes Beileid gilt seinem Ehemann, Michael Mronz, seiner gesamten Familie, seinen Freunden und der deutschen Bevölkerung. Ich hatte die Ehre, mit Guido in seinem vierten ...

US-Botschaft und Konsulate in Deutschland: Der Amerika Dienst ist umgezogen und nun Teil der Website der US-Embassy (Deutsch)

US-Botschaft und Konsulate in Deutschland: Der Amerika Dienst ist umgezogen und nun Teil der Website der US-Embassy (Deutsch


Rede von Botschafter Emerson zur Hannover Messe Preview | US-Botschaft und Konsulate in Deutschland


Hannover Messe Preview, Hannover, 27. Januar 2016,  Botschafter John B. Emerson

Vielen Dank, Dr. Köckler, Herr Soder. Hannover ist die Heimat meiner Vorfahren, und so es ist eine besondere Ehre, mit Ihnen hier zu sein.
Es ist auch eine große Ehre für die Vereinigten Staaten, 2016 Partnerland der Hannover Messe zu sein. Ich weiß, dass sich Wirtschaftsministerin Penny Pritzker und Präsident Obama sehr darauf freuen, Ende April hierher zu kommen. In den US-Vertretungen in Deutschland tun wir alles, um diese Partnerschaft zu einem beispiellosen Erfolg zu machen.
In ihrer 70-jährigen Geschichte hat die Hannover Messe industrielle Neuerungen präsentiert und war eine treibende Kraft für technischen Fortschritt. In all den Jahren war die Messe ein großartiger Gastgeber für einige der innovativsten US-Unternehmen. Dieses Jahr sind die Vereinigten Staaten erstmals Partnerland der Messe. Damit bieten sich der US-Delegation großartige Möglichkeiten, sich zu präsentieren und zahlreiche Gelegenheiten, auf dem globalen Markt für Industrietechnologie persönliche Kontakte zu knüpfen und neue geschäftliche Perspektiven zu entwickeln.
Handelsministerin Pritzker und ihr Ministerium sind auf dem besten Weg, im April mehr als 250 Unternehmen hierher zu bringen. Dank der Größe und der Vielfalt der US-Delegation werden die Besucher und Aussteller, die nicht aus den Vereinigten Staaten kommen, Verbindung zu einer breit gefächerten Gruppe von Vertretern des amerikanischen Industrietechnologiesektors aufnehmen können. In jedem der sechs Industriebereiche der Hannover Messe wird es mindestens einen amerikanischen Pavillon geben. Darüber hinaus werden in jedem amerikanischen Pavillon Handels- und Investitionsexperten unseres auswärtigen Handelsdienstes anwesend sein, um Kontakte zwischen Unternehmen herzustellen.
Wichtig ist, dass unser U.S. Investment Pavilion in der Nähe des Eingangs Nord 3 in Halle 3 eine Plattform für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Bundesstaaten und Gemeinden aus allen Teilen der Vereinigten Staaten bieten wird. Heute ist eine Vertreterin des Bundesstaates Wisconsin ist hier, um Ihnen einen ersten Einblick in die Vorteile der Vereinigten Staaten als Zielland für internationale Investitionen zu geben. Im April werden Wirtschaftsförderungsorganisationen aus Wisconsin und 100 weiteren Kommunen aus dem ganzen Land vertreten sein, um mit mehr als 5.000 Ausstellern aus der Industrie und mehr als 200.000 Messebesuchern aus aller Welt zu sprechen, die zur Hannover Messe erwartet werden.
Wie Sie vielleicht wissen, haben sich die Vereinigten Staaten letztes Jahr zu Deutschlands größtem Kunden entwickelt, und Deutschland ist der größte Handelspartner der Vereinigten Staaten in Europa. Anders ausgedrückt: Die Vereinigten Staaten und Deutschland haben großen Anteil an der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der jeweils anderen Volkswirtschaft. Dass Präsident Obama anreisen wird, zeigt, wie wichtig diese Messe sowohl für die US- als auch für die deutsche Geschäftswelt sein wird.
Wenn man sich die Entwicklung der Hannover Messe ansieht, die 1947 ins Leben gerufen wurde, nur zwei Monate nach Bekanntgabe des Marschallplans, wird klar, dass wir gemeinsam schon viel erreicht haben. Aber es gibt noch sehr viel mehr zu tun. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Anstrengungen für langfristiges Wirtschaftswachstum bis weit ins 21. Jahrhundert hinein zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen.
Die Hannover Messe 2016 wird auch unterstreichen, welche Bedeutung die deutsch-amerikanischen und die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen im Allgemeinen in dieser Welt der rasanten Globalisierung haben. Aus amerikanischer Sicht bietet sie eine einzigartige Chance, nicht nur amerikanische Innovationen und amerikanischen Einfallsreichtum zu präsentieren, sondern auch die transatlantische Partnerschaft in einem kritischen Moment zu stärken.
Dr. Köckler, wie Sie sagten, baut das Thema der diesjährigen Hannover Messe auf der Arbeit der deutschen „Plattform Industrie 4.0“ auf, die im vergangenen Jahr bei der Messe eingeführt wurde. Es spiegelt auch das offizielle Motto des jährlichen Treffens des Weltwirtschaftsforums in Davos wider, das letzte Woche stattfand: „Die vierte industrielle Revolution meistern“.
Zweifelsohne verändert die weltweite Digitalisierung der Produktion unsere Gesellschaften und unsere Volkswirtschaften – durch Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz, Robotertechnik, Nanotechnologie, autonome Fahrzeuge, bei 3D-Druckern und auf anderen Gebieten der Technologie und Wissenschaft, die alle hier in Hannover zu sehen sein werden, wie wir ihrer Präsentation entnehmen konnten. Innovationen an den Schnittstellen dieser Disziplinen werden über Jahre hinweg jede Branche, jede gesellschaftliche Gruppe und den Alltag der Menschen und ihrer Familien auf neue und unvorhergesehene Weise beeinflussen. Zu lernen, wie wir von dieser Revolution profitieren können, während wir zugleich die Herausforderungen, die von ihr ausgehen, anerkennen und angehen, ist von entscheidender Bedeutung – nicht nur für unsere Unternehmen und Arbeitnehmer zu Hause, sondern für Menschen in aller Welt.
In der Geschichte hat technologischer Fortschritt neue Arbeitsplätze und neuartige Aufgaben geschaffen, während andere Arbeitsplätze oder Aufgaben überflüssig wurden. Wie in der Vergangenheit geschehen, werden sich einige Arbeitsplätze entwickeln, andere werden wegfallen, andere werden entstehen – auch Arbeitsplätze in ganz neuen Industriezweigen, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können. Als ich mein Jurastudium beendete, gab es keine Handys, keine Videogeräte, keine DVDs oder CDs, ganz zu schweigen von Smartphones oder dem Internet. Mikrowellen waren teuer und schwer zu finden. Farbfernseher waren groß, tief und schwer. Heute kann man sie mit einer Hand hochheben. Na gut, Sie denken jetzt vielleicht, dass ich alt bin. Aber noch vor zwanzig Jahren gab es Berufe wie App-Entwickler, Social-Media-Manager, Suchmaschinenoptimierer und Big-Data-Analyst nicht. Letzte Woche haben meine Frau Kimberly und ich an der Digital-Life-Design-Konferenz in München teilgenommen. Dort war das Thema, wie zu erwarten, „The Next Next“. Es wird also so weitergehen.
In den Vereinigten Staaten schreitet die Digitalisierung so schnell voran, dass die meisten Nutzer kaum hinterherkommen. Der Wettlauf mit der Technologie und ihrem effektivsten Einsatz in Unternehmen schafft digitale Unterschiede, die ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sein können. Amerikanische und deutsche Unternehmen spielen hinsichtlich der Herausforderungen und Chancen von Innovationen eine besondere Rolle und es können sich daraus für sie großartige Möglichkeiten ergeben.
Überlegen Sie einmal. In den Vereinigten Staaten sagen wir gerne, dass Innovationen nicht nur in unserem Interesse sind, sondern uns sozusagen im Blut liegen. Durch offene Plattformen und Systeme, die Innovatoren anziehen und risikobereiten Akteuren den Rücken stärken, schaffen wir Start-ups, die zu Legenden werden. Aber wir sollten nicht vergessen, wie viele große und mittelständische deutsche Unternehmen als Start-ups angefangen haben. Innovation liegt auch den Deutschen im Blut. Beide Länder haben neue Herausforderungen stets angepackt, sich an neue Umstände angepasst und neue Chancen ergriffen.
Das gilt ganz sicher auch für SEW-Eurodrive, Herr Soder. Ich weiß, dass wir von einigen der aufregenden Neuentwicklungen Ihrer Firma erfahren werden, die auf der Hannover Messe im April vorgestellt werden. Und die amerikanischen Unternehmen, die im April als Aussteller hierher kommen, haben genau denselben „Drive“, um es mal so auszudrücken.
Die Geschichte des amerikanischen Weltraumprogramms zeigt einen unerlässlichen Bestandteil von Innovation: schnell und präzise nach neuen Höhen zu streben, die jenseits dessen liegen, was zuvor nicht einmal möglich schien. Präsident Kennedy rief die Amerikanerinnen und Amerikaner dazu auf, den Traum von der Mondlandung bis zum Ende der Sechzigerjahre zu erfüllen. Neil Armstrongs erste Schritte auf dem Mond vor 47 Jahren machten den Ausdruck „moonshot“ zum geflügelten Wort für ein hoch gestecktes Ziel, nicht nur im Weltraum, sondern in jedem Bereich. Übrigens übersteigt die Rechenleistung der Smartphones, die jeder von uns bei sich trägt, bei Weitem die Leistung der Computer, die diesen „kleinen Schritt für den Menschen“ ermöglicht haben.
In den 1960er-Jahren war eines der unverzichtbaren Materialien im Wettlauf um die Eroberung des Weltraums ein Spezialgraphit, der den hohen Temperaturen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre standhalten konnte und von einem Raumfahrtunternehmen aus Texas namens POCO entwickelt worden war. POCO/Entegris ist heute der führende Hersteller von Graphit- und Siliziumcarbidwerkstoffen und -produkten für die Raumfahrtindustrie. Diese Materialien werden unter extremen Bedingungen genutzt und in Systemen eingesetzt, die sowohl beispiellose Präzision als auch sehr hohe Leistungsfähigkeit erfordern. POCO/Entegris wird Teil der US-Delegation sein, die im Frühjahr nach Hannover reist – und ist heute auch hier vertreten.
Unternehmen, die aus der Weltraumforschung hervorgegangen sind, haben zu unermesslichen technologischen Fortschritten beigetragen, die unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden verbessert haben, angefangen mit der Raumfahrtproduktion über bildgebende Verfahren in der Medizin bis hin zu Satellitennavigation und Wasseraufbereitung. Die Herausforderungen, mit denen unser Raumfahrtprogramm heute konfrontiert ist, unterscheiden sich sehr von denen von vor 50 Jahren. Wir kämpfen nicht mehr gegen einen Gegner oder konkurrieren um das Erreichen eines so herausragenden Ziels wie der Mondlandung. Was einmal als weltweiter Wettbewerb gesehen wurde, ist in den Vereinigten Staaten längst zu einer Plattform der internationalen Zusammenarbeit geworden. Aber was wir tun – oder auch nicht tun –, wenn wir uns neue Ziele stecken, ist nicht weniger folgenreich für unsere Zukunft, sowohl im All als auch hier auf der Erde.
Es heißt, dass im 21. Jahrhundert diejenigen die größte wirtschaftliche Macht haben werden, die klug genug sind, sie mit den wichtigsten Partnern zu teilen. Das ist der Leitgedanke des Konzeptes, das US-Außenminister John Kerry die Agenda für gemeinsamen Wohlstand nennt, und er sagt immer wieder, dass „Wirtschaftspolitik Außenpolitik und Außenpolitik Wirtschaftspolitik“ ist. Außenpolitische Initiativen haben immer am besten funktioniert, wenn sie wirtschaftliche Partnerschaften beinhalteten. Im 21. Jahrhundert ist die Welt noch kleiner geworden, wir sind stärker denn je miteinander vernetzt und voneinander abhängig. Und angesichts der akuten Schlagzeilen unserer Zeit dürfen wir nicht vergessen, wie wichtig wirtschaftliche Zusammenarbeit auf dieser global vernetzten Welt ist.
Deshalb ist die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft so wichtig. T-TIP steht für Ideen, die in den frühen Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in die Tat umgesetzt wurden, als führende amerikanische und europäische Politiker eine Partnerschaft schufen, die auf der Prämisse basierte, dass wirtschaftlicher Wohlstand in Europa wirtschaftlichen Wohlstand für die Vereinigten Staaten bedeuten würde, und umgekehrt. Diese Logik einer Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren, leuchtet auch heute noch ein.
Zu beiden Seiten des Atlantiks ist es wichtig, dass wir unsere Volkswirtschaften stärken, indem wir für langfristige Stabilität für die Zukunft sorgen. T-TIP wird den wirtschaftlichen und strategischen Rahmen schaffen, in dem eben dieser gemeinsame Wohlstand aufgebaut werden kann. Das ist der nächste logische Schritt in diesen starken Beziehungen zwischen gleichberechtigten Partnern.
Derzeit generieren die EU und die Vereinigten Staaten gemeinsam fast die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung und 40 Prozent des Welthandels. Auch unsere Investitionsbeziehungen sind die umfangreichsten der Welt. Mit zahlreichen Anlagen in den Vereinigten Staaten ist SEW-Eurodrive nur ein Beispiel für solche Investitionen und die Beziehungen, von denen beide Seiten profitieren und die maßgeblich zu Forschung und Entwicklung beitragen – hoch innovative Forschung, die die Weltwirtschaft der Zukunft tragen und die Schaffung von Arbeitsplätzen und Branchen antreiben wird, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können. Aufgrund kürzerer Produktlebenszyklen, der Nachfrage nach bedarfsorientierten Lieferungen, stärkerer Produktdifferenzierung und mehr globalem Wettbewerb müssen Firmen schneller, effektiver und effizienter Innovationen entwickeln.
Doch noch immer stehen unnötige Handels- und Investitionsschranken wie Zölle, Bürokratie, zeitliche Verzögerungen und Unsicherheiten bezüglich der Anforderungen an Produkte zwischen Tausenden, bei der Hannover Messe vertretenen, global orientierten Unternehmen und möglichen Kunden. Diese Schranken abzubauen ist sinnvoll. Es wird den Weg für Innovationen ebnen und die Bedürfnisse von Kunden, Gemeinden und Verbrauchern befriedigen. Regierungen sind es ihren Unternehmern, die mit den neuesten Ideen anderen weit voraus sind, schuldig, Systeme einzuführen, die mithilfe transparenter, marktorientierter, wissenschaftlicher Prozesse, die Maßstäbe setzen, Interoperabilität fördern. Die von T-TIP zu erwartenden Vorteile durch eine Harmonisierung von Standards sind geringere Konstruktions-, Entwicklungs- und Herstellungskosten, mehr Vertrauen zwischen Herstellern und Zulieferern und kürzere Produktionszeiten. So eine Strategie brauchen wir – eine Strategie, die dem Privatsektor und insbesondere kleinen und mittelgroßen Unternehmen in den heutigen und zukünftigen Branchen und Märkten zu Erfolg verhilft. T-TIP wird nicht nur kurzfristig Arbeitsplätze schaffen, die Partnerschaft wird auch langfristig die Bedingungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Chancen schaffen.
Wir wissen aus Erfahrung, dass Handelsgespräche politisch schwierig sind. Kein Abkommen ist perfekt. Und es ist einfach, pessimistisch zu sein. Aber letztendlich geht es bei der Entscheidung, die wir fällen müssen, um die Frage, ob wir mit T-TIP oder mit einer anderen Zukunft ohne T-TIP, die uns sonst bevorsteht, besser dran sind. Wirtschaftlich und strategisch liegt die Entscheidung auf der Hand. Wenn wir die Schranken für Handel und Investitionen abbauen, wird T-TIP die Werte stärken, die ein von Transparenz und Mitbestimmung geprägtes Allgemeinwesen fördern, in dem alle Volkswirtschaften gedeihen. T-TIP ist zweifellos ein starkes und realistisches Beispiel dafür, wie Regierungen mit Unternehmen zusammenarbeiten können, um die Wirtschaft zu fördern.
Ich schließe daher so, wie ich auch angefangen habe – indem ich betone, wie wichtig es für die Vereinigten Staaten und unsere zahlreichen Unternehmen und Wirtschaftsförderungsorganisationen ist, im April 2016 Partnerland der Hannover Messe zu sein. Unsere Vorfreude darauf, Unternehmen und Branchen aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt die Gelegenheit zu geben, unsere Aussteller zu besuchen, Geschäfte abzuschließen und die Vereinigten Staaten als Partner für zukünftige Handels- und Investitionen auszuwählen, könnte nicht größer sein.
Um es ganz deutlich zu sagen, hier geht es um die Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland. Eben die Bedeutung dieser wichtigen Partnerschaft ist der Grund, weshalb wir hier in Hannover sind. Sie ist der Grund dafür, dass wir die freundliche Einladung der deutschen Seite angenommen haben, 2016 Partnerland zu sein, und sie ist auch der Grund dafür, dass unser Präsident im April dieses Jahres nach Hannover kommen wird.
In nur 88 Tagen werden Deutschland und die Vereinigten Staaten der Welt hier ganz genau zeigen, warum es wirtschaftlich absolut sinnvoll ist, dass wir miteinander Geschäfte machen. Und so werden wir nicht nur mit Worten, sondern auch durch die allgemeine Betriebsamkeit, die unsere Unternehmen bei der Hannover Messe gemeinsam entstehen lassen werden, zeigen, warum das Wachstum unserer transatlantischen Partnerschaft so bedeutsam für unsere gemeinsame Zukunft ist.

Reden und Texte | US-Botschaft und Konsulate in Deutschland

Reden und Texte | US-Botschaft und Konsulate in Deutschland



Auf Deutsch steht nur eine kleine Auswahl von Texten und Reden zur Verfügung. Eine vollständigere Übersicht bietet die Liste seiner englischen Ansprachen



US-Botschaft und Konsulate in Deutschland : Rede von US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton bei der Global Business Conference im Benjamin-Franklin-Saal des US-Außenministeriums vom 21. Februar 2012.



Photo: US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton während der Global Business Conference im Benjamin Franklin Room.


WASHINGTON – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede von US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton bei der Global Business Conference im Benjamin-Franklin-Saal des US-Außenministeriums vom 21. Februar 2012.

Ich freue mich besonders, dass dieses Mittagessen im Ben-Franklin-Zimmer stattfindet, wo Ben über uns wacht, denn es ist nach einem Mann benannt, der sowohl einer der ersten amerikanischen Diplomaten als auch einer unserer ersten Innovatoren und Unternehmer war. Ihm war klar, dass sich die Größe unseres Landes gleichermaßen in den Errungenschaften des Staates als auch im privaten Unternehmertum zeigen würde.

In diesem Sinne sind wir heute hier zusammengekommen. Wir wollen darüber sprechen, wie die US-Außenpolitik zur Förderung amerikanischer Unternehmen im Ausland und zur wirtschaftlichen Erholung hier im Inland beitragen und gleichzeitig eine starke Grundlage bieten und effektive Instrumente zur Verfügung stellen kann, die die globale Führungsrolle der Vereinigten Staaten stärken und bewahren können.

Hier im Außenministerium nennen wir dies wirtschaftspolitische Staatskunst. Wir haben uns so aufgestellt, dass wir in einer sich verändernden Welt, in der Sicherheit auf den Finanzmärkten und in Fabriken, bei diplomatischen Verhandlungen und auf dem Schlachtfeld geschaffen wird, eine Führungsrolle übernehmen können. Deshalb arbeiten mehr als 1.000 Diplomaten auf sechs Kontinenten in den Wirtschaftsabteilungen unserer Auslandsvertretungen mit amerikanischen Unternehmen, mit Handelskammern, Unternehmen vor Ort und den Regierungen auf regionaler und nationaler Ebene zusammen, um Märkte zu erschließen und neue Kunden zu werben. Gleichzeitig gehen wir neue Partnerschaften mit Unternehmen, Universitäten, Nichtregierungsorganisationen und gemeinnützigen Organisationen ein, um die Gestaltungskraft des Privatsektors zur Lösung einiger der kompliziertesten Herausforderungen und zur Förderung nachhaltiger Entwicklung zu nutzen.

Ich denke, ich liege richtig, wenn ich sage – und ich sehe hier viele erfahrene Diplomaten im Raum – dass dies nicht immer ein Schwerpunkt für uns war. Sie fragen sich also vielleicht, warum die Außenministerin jetzt ebenso viel Zeit damit verbringt, über Marktausschläge nachzudenken wie über Raketenlager.

Um es ganz deutlich zu sagen: Die Amerikaner brauchen Arbeitsplätze. Mit jeder Milliarde an Gütern, die wir exportieren, sichern wir die Arbeitsplätze von 5.000 Menschen hier Zuhause – in Wirtschaftszweigen wie Telekommunikation und Luftfahrt sogar noch mehr. Deshalb hat sich Präsident Obama das Ziel gesetzt, die US-Exporte in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln. Ich bin sehr stolz, sagen zu können, dass wir dieses Ziel bereits vorzeitig erreichen werden. Das ist zum Großteil der Verabschiedung von Freihandelsabkommen mit Südkorea, Kolumbien und Panama zu verdanken, den unermüdlichen Anstrengungen unserer Diplomaten, Handelsvertreter und Mitarbeiter der Handelsabteilungen an Auslandsvertretungen auf der ganzen Welt sowie natürlich und hauptsächlich der Effizienz und Flexibilität unserer Unternehmen.

Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass es die wirtschaftliche Stärke der Vereinigten Staaten und ihre globale Führungsrolle nur im Paket gibt. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Unsere Stärke im 21. Jahrhundert hängt nicht nur von der Größe unserer Streitkräfte ab, sondern auch davon, was wir anbauen, was wir herstellen, wie innovativ und effektiv wir sind. Aufstrebende Mächte wie China, Indien und Brasilien begreifen dies ebenfalls, und wir können es uns nicht leisten, nur dabei zuzusehen, wie sie ihre Wirtschaft zum Mittelpunkt ihrer Außenpolitik machen.

Und schlussendlich sind wir auch davon überzeugt, dass mehr Handel und Wohlstand nicht nur unseren eigenen Bürgern zugute kommen, sondern den Menschen auf der ganzen Welt. Unsere Volkswirtschaften sind so stark wie nie zuvor miteinander verbunden, und das gleiche gilt für unser Schicksal. Die wirtschaftliche Erneuerung der Vereinigten Staaten ist in  großem Maße von der Stärke der Weltwirtschaft abhängig, und die Weltwirtschaft ist von der Stärke der Vereinigten Staaten abhängig.

Ich bin die erste, die zugibt, dass wir hier in vielerlei Hinsicht noch aufholen müssen. Ich möchte ehrlich sein. Einige andere Länder – auch einige Freunde und Verbündete – hatten uns überholt, als es galt, Diplomatie zur Förderung unserer wirtschaftlichen Interessen einzusetzen. Amerikanische Unternehmen haben die Bundesregierung nicht immer als Verbündeten wahrgenommen, und ich weiß auch, dass das Außenministerium nicht die erste Anlaufstation war, wenn man Hilfe brauchte. Wir können und werden es also besser machen und haben uns tatsächlich schon gebessert.

Darum geht es bei dieser Konferenz. Wir wollen, basierend auf Ihren Erfahrungen, Ihre konkreten Vorschläge dazu hören, wie wir bessere Partner sein können. Und wir wollen Ihnen mitteilen, welche Maßnahmen wir hier in Washington und auf der ganzen Welt ergreifen.

Ich habe Jobs Diplomacy zu einer Priorität im Außenministerium gemacht, mit einem klaren Ziel: Ebenso wie unsere Unternehmen bereit sind, mehr zu leisten, innovativer und wettbewerbsfähiger zu sein als ihre Konkurrenten, beabsichtigen wir, die effektivsten Verfechter von Wohlstand und Handel zu sein.

Wie sieht unser Plan aus?

Er beginnt mit fähigen Menschen und guten Partnern.

Wir ändern unsere Arbeitsweise, um Ihre Arbeit besser unterstützen zu können. Wir müssen die Welt mit Ihren Augen sehen, nicht lediglich von Landesgrenzen durchzogen, sondern von globalen Versorgungsketten.

Wir verbessern also die Ausbildung unserer Diplomaten in Betriebswirtschaft, Finanzen und Märkten und arbeiten enger mit den Kollegen in unserer Regierung zusammen, um die besten Fähigkeiten und Ressourcen zu nutzen.
Ich habe alle unsere hochrangigen Diplomaten angewiesen, Kontakte mit der Wirtschaft zu pflegen und sich bei ihren Reisen ins Ausland für Ihre Interessen einzusetzen.

Wir haben unter der Leitung von Bob Hormats ein neues, vereinheitlichtes Staatssekretariat für Wirtschaftswachstum, Energie und Umwelt eingerichtet.

Außerdem bin ich stolz, Heidi Rediker zur ersten Chefvolkswirtin im Außenministerium ernennen zu dürfen. Sie verfügt über umfassende Kenntnisse der Finanz- und anderer Märkte sowie umfangreiche Erfahrungen im privaten und öffentlichen Sektor, und ich freue mich auf ihren Beitrag zu unserem Team.

Effektive Jobs Diplomacy erfordert auch Partner vor Ort mit fundiertem Wissen und umfangreichen Netzwerken – und hier kommen Sie ins Spiel. Amerikanische Handelskammern und andere bilaterale Handelsverbände stehen im Mittelpunkt unserer Bestrebungen.

Als ich vorigen Sommer in Sambia war, bin ich mit Mitgliedern der Handelskammer vor Ort zusammengekommen – einige von ihnen sind heute hier. Eine Frau erzählte mir von ihrer Arbeit als Managerin bei der Citibank. Ja, sie hilft einem amerikanischen Unternehmen dabei, sich auf einem wachsenden Markt zurechtzufinden, aber sie hilft auch ihren Mitbürgern, ein eigenes Unternehmen zu gründen oder das erste Eigenheim zu kaufen. Überall auf der Welt tragen Organisationen zur Unterstützung der amerikanischen Wirtschaft zu dieser Art von Win-Win-Situation bei.

Wir schulen also unsere Mitarbeiter, wir suchen uns Partner, aber die wahre Frage lautet: Kann Jobs Diplomacy Ergebnisse erzielen, die für die Amerikanerinnen und Amerikaner im ganzen Land, für die Bilanz der Unternehmen und im täglichen Leben unserer Bürgerinnen und Bürger etwas bewirken?

Wir verfolgen hierfür drei Handlungslinien: Erstens fördern wir US-Unternehmen, zweitens werben wir für Investitionen in den Vereinigten Staaten und drittens schaffen wir faire Ausgangsbedingungen für den Wettbewerb.
Lassen Sie uns damit beginnen, wie wir uns für amerikanische Unternehmen einsetzen, die Verträge abschließen und ihre Produkte verkaufen wollen. Zunächst möchte ich aber klarstellen, dass es nicht darum geht, Gewinner und Verlierer auszumachen. Es geht darum, allen amerikanischen Unternehmen zu helfen, sich im Ausland gut zu präsentieren und auf jedem Markt eine gerechte Chance zu erhalten.

Wenn wir darüber nachdenken, denken wir natürlich an unsere großen multinationalen Konzerne. Sie werden gleich von Jim etwas über seine persönlichen Erfahrungen damit hören, wie dies funktioniert. Die Regierung Obama hat sich auf der ganzen Welt für Boeing und seine Mitarbeiter – und für viele andere – eingesetzt, so dass sie Tausende neue Ingenieure, Maschinisten und Fabrikarbeiter hier in den Vereinigten Staaten einstellen konnten. Jim drückt es gerne so aus: 

Jeder Jet von Boeing besteht aus Millionen von Teilen, die von mehr als 10.000  Zulieferern hergestellt werden, viele davon mittelständische amerikanische Unternehmen.

Das ist Jobs Diplomacy in Aktion. Nehmen wir Russland. Von unseren ersten Tagen im Amt an haben wir mit Jim und anderen bei Boeing über ihr Interesse gesprochen, mehr Geschäfte in Russland zu machen. Im Oktober 2009 habe ich das Boeing Designzentrum in Moskau besucht und mit Vertretern der russischen Regierung gesprochen. Unsere Botschaft hat nicht nachgelassen und argumentiert, dass Boeing der globale Goldstandard sei. Und es hat funktioniert. Ende 2010 willigten die Russen ein, für fast vier Milliarden US-Dollar 50 Boeing 737 zu kaufen. Um diese Flugzeuge zu bauen, schafft Boeing Zehntausende gut bezahlte amerikanische Arbeitsplätze.

Durch unseren Einsatz wiederholen sich Geschichten wie diese auf der ganzen Welt immer wieder, von der Türkei über Brasilien bis nach Vietnam. Gerade diesen Monat hat eine indonesische Fluglinie offiziell einen Vertrag über mehr als 200 Flugzeuge unterzeichnet – ein Geschäft, zu dessen Abschluss Präsident Obama bei seinem Besuch im November einen wesentlichen Beitrag geleistet hat.

Es ist jedoch nicht so, dass es bei Jobs Diplomacy nur um Riesenkonzerne wie Boeing oder GE oder Caterpillar geht. Wir setzen uns ebenso sehr für mittelständische Unternehmen ein – und das möchte ich von Ihnen auch. Schließlich entstehen hier die meisten Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten. Als Island zum Beispiel um Hilfe bei der Umrüstung seiner Fahrzeuge mit Elektroantrieb bat, unterstützte unsere Botschaft ein dynamisches Startup-Unternehmen aus Loveland in Ohio, das diese Arbeit so gut wie jeder andere auf der Welt erledigt. Letztendlich erhielten sie einen Vertrag über 100 Millionen US-Dollar und verkauften 1.000 Elektrofahrzeuge.

Weil internationaler Handel keine Einbahnstraße ist, werben wir auch um ausländische Direktinvestitionen – wir nennen es „globale Investitionen“ – in amerikanische Gemeinden. Das ist der zweite Schwerpunkt unserer Jobs Diplomacy.

Um dies innerhalb der gesamten Regierung zur Priorität zu machen, hat Präsident Obama vorigen Sommer die Initiative SelectUSA ins Leben gerufen, über die sie von Minister Bryson heute sicher noch mehr hören werden. Das Außen- und das Wirtschaftsministerium arbeiten gegenwärtig Hand in Hand an diesem Programm, und wir können bereits Ergebnisse sehen. So konnten wir beispielsweise im vergangenen Jahr amerikanische und chinesische Gouverneure und andere Vertreter der Bundesstaaten und Kommunen zusammenbringen, um über Investitionsmöglichkeiten zu sprechen. Kurz darauf kündigte einer der größten Hersteller von schwerem Gerät in China an, er wolle 60 Millionen US-Dollar in Peachtree City (Georgia) investieren und plane, weitere 25 Millionen US-Dollar im gesamten Bundesstaat zu investieren und in den kommenden fünf Jahren 300 Ingenieure einzustellen.

Wir arbeiten mit den kommunalen Vertretern zusammen, um ihnen dabei zu helfen, diesen Erfolg zu wiederholen.
Dies sind wichtige und lohnenswerte Bemühungen. Aber der Abschluss einzelner Verträge – auch wenn es dabei um Dutzende Flugzeuge oder Hunderte Geländewagen geht – wird uns nur bis zu einem bestimmten Punkt bringen. Wir müssen in größerem Maßstab und umfassender denken. Daher sorgt der dritte Schwerpunkt der Jobs Diplomacy für gleiche Bedingungen für alle, damit amerikanische Unternehmen überall wettbewerbsfähig und erfolgreich sein können.

Wir wissen, dass es trotz der vielen verlockenden Chancen auf ausländischen Märkten noch immer merkliche Hindernisse für amerikanische Unternehmen gibt. Einige dieser Hindernisse sind bereits bekannt: Korruption, Bürokratie, überholter Protektionismus. Wir stehen aber auch vor neuen Herausforderungen, wie den so genannten Mautstationen, die Unternehmen, die auf einen Markt gehen oder dort expandieren möchten, unfaire Bedingungen aufzwingen, wie beispielsweise einen erzwungenen Technologietransfer, staatlich geförderte Piraterie bei geistigem Eigentum und eine Bevorzugung von Staatsbetrieben oder staatlich geförderten Unternehmen.

Die Vereinigten Staaten setzen sich für ein globales Wirtschaftssystem ein, das offen, frei, transparent und fair ist. Wir arbeiten an der Institutionalisierung dieser Normen in regionalen und globalen Handelsvereinbarungen und Institutionen. Wir drängen auf Reformen, die es mehr Menschen an mehr Orten ermöglichen, an der regulären Wirtschaft teilzuhaben – insbesondere Frauen, die ein enormes ungenutztes Potenzial darstellen, aber in vielen Märkten noch immer an den Rand gedrängt werden. Wie Präsident Obama im Bericht zur Lage der Nation sagte und wie Vizepräsident Biden jüngst bei unserem Mittagessen mit dem chinesischen Vizepräsidenten Xi bekräftigte, werden wir nicht zusehen, wenn unsere Konkurrenten sich nicht an die gleichen Spielregeln halten.

Diese Regierung hat bereits doppelt so oft Handelsklagen gegen China eingereicht wie die Vorgängerregierung, und jetzt wird eine neue Trade Enforcement Unit gegründet, um unfaire Handelspraktiken zu verfolgen. Der Präsident erklärte am vergangenen Freitag, wenn andere Staaten unfaire Exportsubventionen einführten, würden konkurrierende US-Firmen mit gleichen Hilfen unterstützt. Jeden Tag fordern unsere Diplomaten auf der ganzen Welt Regierungen nachdrücklich dazu auf, internationale Standards einzuhalten und unsere Unternehmen fair zu behandeln.

Wir setzen uns für ganze Branchen ein, wie beispielsweise als unser Team in Australien ungerechtfertigte gerichtliche Schritte gegen amerikanische Schweinefleischproduzenten abwehren konnte, was im vergangenen Jahr zu einem erheblichen Anstieg der Exporte geführt hat.

Wir setzen uns auch für kleine Unternehmen ein wie den Bettwarenhersteller im Bundesstaat Washington, der in eine Krise geriet als kanadische Aufsichtsbehörden seine Produkte mit höheren Zöllen belegten. Nachdem das US-Außenministerium unter enger Zusammenarbeit mit der kanadischen Botschaft interveniert hatte, erkannten die kanadischen Behörden ihren Fehler und widerriefen ihre Entscheidung.

Groß oder klein, wir setzen uns für ein Wirtschaftssystem ein, von dem jeder profitiert: So beispielsweise als unsere Botschaft in Manila mit den philippinischen Behörden an neuen Schutzregeln für geistiges Eigentum zusammengearbeitet hat oder wenn unsere Unterhändler sicherstellen, dass die neue Transpazifische Partnerschaft von staatlichen Unternehmen fordert, sich nach den gleichen Regeln dem Wettbewerb zu stellen wie private Unternehmen.

Meine Botschaft ist daher hoffentlich deutlich geworden: Wir sind da um zu helfen. Wir wollen Sie begleiten, wenn Sie auf neue Märkte gehen und neue Chancen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen eröffnen. Wenn Sie also auf unfaire Bestimmungen treffen, wenn Sie Hilfe bei der Bewältigung bürokratischer Hürden benötigen oder wenn Sie einfach hinsichtlich der Gewohnheiten vor Ort beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

Um noch besser helfen zu können, gibt es jetzt auf den wichtigsten Märkten der Welt monatliche Telefonkonferenzen unserer Botschafter mit Vertretern der US-Wirtschaft.

Wir vereinheitlichen auf allen Botschaftswebsites die Wirtschaftsinformationen, damit US-Firmen die von ihnen benötigten Antworten alle am gleichen Ort finden können. Das wird die neu gestartete Website Business USA ergänzen, die wie ein virtuelles Warenhaus alle Dienstleistungen und Informationen anbietet, die Unternehmen benötigen um zu wachsen, Mitarbeiter einzustellen und zu exportieren.

Das sind also die Möglichkeiten, mit denen Jobs Diplomacy zum Erfolg beitragen kann. In den kommenden Tagen und Monaten werden wir sie sogar noch mehr darauf drängen. Wir werden nicht eher ruhen, bis die US-Regierung der effektivste Förderer von Wirtschaft und Handel überhaupt ist.

Ich möchte Sie abschließend bitten, darüber nachzudenken, wie Sie uns helfen können, Ihnen zu helfen.

US-Unternehmen verfügen heute über die besten und produktivsten Mitarbeiter der Welt. Sie haben die beste Technologie und die genialsten Köpfe. Sehr viele sitzen auf großen Barbeständen. Führende ausländische Politiker fragen mich häufig: „Wo sind die amerikanischen Unternehmen? Wie kommt es, dass sie nicht hier sind, um sich um an dieser Ausschreibung eines Bauvorhabens teilzunehmen oder sich um dieses Bergbaugeschäft zu bewerben? Worauf warten sie?“ Wie ich bereits zuvor erläutert habe, unternimmt diese Regierung alles, was in ihrer Macht steht, um amerikanischen Unternehmen – großen und kleinen – zu helfen, konkurrenzfähig und erfolgreich zu sein. Letztendlich wissen wir aber, dass es Sie aktiv werden müssen. Wir können Ihnen nicht helfen, wenn Sie nicht hungrig genug sind, um hinauszugehen und um die vorhandenen Geschäftsmöglichkeiten zu konkurrieren. Es ist also an den führenden amerikanischen Unternehmern, Mitarbeiter einzustellen, zu schulen und fortzubilden, in die Bildung in den Vereinigten Staaten zu investieren und sie zu unterstützen – das alles sind entscheidende Faktoren für unseren zukünftigen Erfolg, unsere Innovationsfähigkeit und die Art von Volkswirtschaft, die wir für das 21. Jahrhundert schaffen werden. Aber Sie müssen bereit sein, aufgrund fundierter Informationen Risiken einzugehen, denn das war immer der Schüssel zum Erfolg. Wir müssen die Dynamik Amerikas wiedererlangen und unsere globale Führungsrolle erhalten.

Daher sind wir Ihnen sehr dankbar, dass Sie aus allen Teilen der Welt heute zu uns hierher gekommen sind, um Teil dieser wichtigen Arbeit zu sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere besten Jahre vor uns liegen, wenn wir bereit sind, alles Notwendige zu tun, damit unsere Volkswirtschaft wachsen und um Chancen konkurrieren kann. Das ist vielleicht nicht leicht, aber ich habe keinen Zweifel daran, dass wir gewinnen und erfolgreich sein können.

Nun freue ich mich, Jim McNerney von Boeing vorstellen zu können. Unter seiner Führung ist Boeing abgehoben, was nur angemessen ist. Im vergangenen Jahr erhöhten sich die Auftragseingänge für Verkehrsflugzeuge um mehr als 50 Prozent, und das Unternehmen stellte 13.000 neue Mitarbeiter ein. Wir sprechen natürlich häufig über Boeing, weil wir im Bereich Luft- und Raumfahrt noch immer führend sind. Trotz einiger Konkurrenz von unseren europäischen Freunden haben wir die besten Flugzeuge und können die besten Produkte herstellen. Präsident Obama sagte am Freitag im Boeing-Werk in Everett (Washington): „Dieses Unternehmen ist ein großartiges Beispiel dafür, was die amerikanische Fertigungsindustrie leisten kann, so wie es ihr weltweit niemand gleichtut.“
Daher haben wir Jim gebeten, hierher zu kommen, um nicht nur über Boeing zu sprechen, sondern auch über seine führende Position im Exportrat. Wir wollen ein klares und unmissverständliches Zeichen setzen, dass wir ein offenes Ohr für Unternehmen haben und gemeinsam die angestrebten Ergebnisse erzielen können.

Vielen Dank Ihnen allen.

President Obama speaks to the press at the end of the G8 Summit at Camp ...

President Obama Speaks at the Close of the G8 Summit

Statement by President Obama at Closing of G8 Summit | whitehouse.gov


The White House
Office of the Press Secretary
For Immediate Release

Statement by President Obama at Closing of G8 Summit

Aspen Cabin
Camp David, Maryland


6:04 P.M. EDT
Good afternoon, everybody.  It has been a great pleasure to host the leaders of some of the world’s largest economies here at Camp David.  I think the surroundings gave us an opportunity to hold some intimate discussions and make some genuine progress.
For the past three years, our nations have worked together and with others first to rescue a global economy from freefall, then to wrestle it back to a path of recovery and growth.  Our progress has been tested at times by shocks like the disaster in Japan, for example.  Today it's threatened once again by the serious situation in the eurozone. 
As all the leaders here today agreed, growth and jobs must be our top priority.  A stable, growing European economy is in everybody’s best interests -- including America’s.  Europe is our largest economic partner.  Put simply, if a company is forced to cut back in Paris or Madrid, that might mean less business for manufacturers in Pittsburgh or Milwaukee.  And that might mean a tougher time for families and communities that depend on that business. 
And that’s why, even as we’ve confronted our own economic challenges over the past few years, we’ve collaborated closely with our European allies and partners as they’ve confronted theirs.  And today, we discussed ways they can promote growth and job creation right now, while still carrying out reforms necessary to stabilize and strengthen their economies for the future. 
We know it is possible -- in part, based on our own experience here.  In my earliest days in office, we took decisive steps to confront our own financial crisis -- from making banks submit to stress tests to rebuilding their capital -- and we put in place some of the strongest financial reforms since the Great Depression. 
At the same time, we worked to get our own fiscal house in order in a responsible way.  And through it all, even as we worked to stabilize the financial sector and bring down our deficits and debt over the longer term, we stayed focused on growing the economy and creating jobs in the immediate term.
Of course, we still have a lot of work to do.  Too many of our people are still looking for jobs that pay the bills.  Our deficits are still too high.  But after shrinking by nearly 9 percent the quarter before I took office, America's economy has now grown for almost three consecutive years.  After losing hundreds of thousands of jobs a month, our businesses have created more than 4 million jobs over the past 26 months.  Exports have surged and manufacturers are investing in America again.
And this economic growth then gives us more room to take a balanced approach to reducing our deficit and debt, while preserving our investments in the drivers of growth and job creation over the long term -- education, innovation, and infrastructure for the 21st century.
Europe’s situation, of course, is more complicated.  They’ve got a political and economic crisis facing Greece, slow growth and very high unemployment in several countries.  And what’s more, when they want to decide on a way to move forward, there are 17 countries in the eurozone that need to come to an agreement.  We recognize that and we respect that. 
But the direction the debate has taken recently should give us confidence.  Europe has taken significant steps to manage the crisis.  Individual countries and the European Union as a whole have engaged in significant reforms that will increase the prospects of long-term growth.  And there’s now an emerging consensus that more must be done to promote growth and job creation right now in the context of these fiscal and structural reforms.  That consensus for progress was strengthened here at Camp David. 
Today we agreed that we must take steps to boost confidence and to promote growth and demand while getting our fiscal houses in order.  We agreed upon the importance of a strong and cohesive eurozone, and affirmed our interest in Greece staying in the eurozone while respecting its commitments.  Of course, we also recognized the painful sacrifices that the Greek people are making at this difficult time, and I know that my European colleagues will carry forward these discussions as they prepare for meetings next week. 
The leaders here understand the stakes.  They know the magnitude of the choices they have to make and the enormous political, economic, and social costs if they don’t.  In addition to our G8 meeting, it was -- I was able to talk to them individually over the last two days and I reaffirmed that Europe has the capacity to meet its challenges, and America is not only confident in their ability to meet their challenges, but we are supportive of their efforts. 
This morning, I updated you on the progress we made last night in our discussion of security issues.  And today, following our discussion of the economy, we also made progress on a range of other important challenges.  We discussed the importance of pursuing an all-of-the-above strategy for energy security in a safe and sustainable way.  Leaders agreed to join a new U.S.-led coalition to address climate change, in part by reducing short-lived pollutants.  And in the face of increasing disruptions in the supply of oil, we agreed that we must closely monitor global energy markets.  Together, we stand ready to call upon the International Energy Agency to take action to ensure that the market remains fully and timely supplied.
We also announced a new alliance on food security with African leaders and the private sector as part of an effort to lift 50 million people out of poverty over the next decade.  We discussed our support for a sustainable Afghan economy as we wind down the war, and we reaffirmed our support for the democratic transitions underway in the Middle East and North Africa.
So I’m very pleased that we were able to make some important progress here at Camp David.  And we’re going to keep at it.  Tomorrow we begin our NATO summit in my hometown of Chicago where we’ll discuss our plans to responsibly end the war in Afghanistan.  Next week, European leaders will gather to discuss their next steps on the eurozone.  Next month, we’ll all have the chance to continue this collaboration at the G20 in Mexico.  And I look forward to building on this progress in promoting economic recovery in the weeks and months to come.
Thank you very much, everybody.  I hope you've enjoyed the great views and the great weather.